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Aus den Disziplinen

SPRINGREITEN
Am Samstag, den 07. Januar fand das erste Trainingsparcoursspringen diesen Jahres im Reitsportzentrum Ronneburg unter der Leitung von Frank Wagner statt. 15 Reiter nutzten die Gelegenheit, ihr Können an und über den bunten Stangen in der Halle zu testen. In Zweiergruppen konnten die Reiter aus Ronneburg und dem Umland erst einige Trainingssprünge absolvieren, bevor als krönender Abschluss ein kompletter Parcours zu absolvieren war. Frank Wagner, Trainer und erfolgreicher Springreiter bis Klasse S, stellte sich individuell auf jeden Teilnehmer ein: Egal ob Pony oder Großpferd, junger oder alter Reiter – für jeden Anfänger oder Profi wurden Hindernisse und Anforderungen angepasst. „Ich bin schon eine längere Zeit nicht mehr gesprungen. Don und ich konnten uns in Ruhe allen Sprüngen widmen und so hat auch das Parcoursspringen super geklappt. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und hatte einen tollen Tag“, resümierte Teilnehmerin Patricia Fuchs nach erfolgreicher Springstunde.
Auch alle nicht-reitenden Besucher kamen auf ihre Kosten. Vom gemütlichen, großen Reiterstübchen aus konnten die zahlreichen Zuschauer bei heißem Apfelwein, Kuchen und Würstchen das bunte Treiben in der Reithalle verfolgen. Dirk Lange und sein Team freuten sich über die zahlreichen Besucher. „Wir hatten einen sehr schönen Tag im Reitsportzentrum. Mein Pferd Tabbi ist toll gesprungen und wir konnten uns danach im Reiterstübchen aufwärmen und viele Freunde treffen“, berichtete Wiebke Schüller von ihrem Tag in Ronneburg. „Es wäre schön, wenn es im Winter öfters solche Veranstaltungen gäbe. Hier können nicht nur Reiter während der Winterpause Springerfahrung sammeln, sondern zum Beispiel auch junge Pferde in fremder Umgebung auf die Turniersaison vorbereitet werden.”
Alle Teilnehmer und Zuschauer waren begeistert vom Drei-König-Parcoursspringen und dankten Frank Wagner für die professionelle Unterstützung. Viele Bilder des Neujahrsspringens finden Interessierte unter www.reitsportzentrum-ronneburg.de. Informationen zu Frank Wagner und seiner Arbeit gibt es unter www.wagner-pferdesport.de. Bericht: Katja Brand

Foto (K. Brand): Organisator und Trainer Frank Wagner mit einigen hochzufriedenen Teilnehmern zum Ende des Tages.

THERAPEUTISCHES REITEN (Vorstellung):
Mein Name ist Nicolas Patrick Schmidt, ich bin 1977 geboren, habe 2002 meinen Staatsexamen als Physiotherapeut gemacht und 2007 das Studium zum Diplom Physiotherapeuten (FH) abgeschlossen. Ich habe mit im Alter von 15 Jahren mein erstes Pferd gekauft und nach meinem Zivildienst in der Interessengemeinschaft für therapeutisches Reiten Oberhessen meinen Zivildienst geleistet. Diese Arbeit hat mich mit 18 Jahren in den Kontakt mit dem Behindertenreiten gebracht , sodaß ich seitdem sowohl als Therapeut als auch als Begleiter des bei den Paralympics startenden A-Kaders meine Zeit verbringe. Seit nunmehr 7 Jahren arbeite ich nach meinem eigenen therapeutischem Konzept dem Integrativen Förderreiten und als freier Mitarbeiter in physiotherapeutischen Praxen. Das IFR hat zur Zeit eine Stärke von etwa 50 Reitern im Alter von 2 bis 65 Jahren, mit zum Teil schwerer Behinderung. Auch pädagogisch orientierte Therapien finden statt - in Kleingruppen oder Einzelunterricht. Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit dem Kreisreiterbund, da ich denke, dass er eine gute Plattform bietet, um bevölkerungsnah für dasThema “behinderte Menschen im Reitsport” zu wirken. Ich möchte dafür sorgen, das eine gewisse Sensibilität auch in die Reitställe getragen wird die bisher noch nicht mit Behinderten in Kontakt standen, damit wenn es mal der Fall ist, die notwendigen Rahmenbedingungen (Toilette etc.) bereit stehen. Außerdem möchte ich eine Vernetzung aller im Kreis stattfindenden Kleintherapieprojekte erreichen, um Ressourcen besser nutzen zu können. Und natürlich möchte ich die Menschen mit Behinderung sichtbarer machen, sie in die bestehenden meist sportlich orientierten Reitvereine integrieren um dem Begriff Breitensport gerecht zu werden.

Foto: N.P. Schmidt bei der Arbeit

FESTHALLE ERGEBNISTICKER HESSENTAG 2011
15.12.2011+++ Direkt aus der Frankfurter Festhalle erreichten uns folgende Ergebnisse der Reiter/innen unseres KRBs:
Nürnberger Burgpokal Finale Junioren:

2. Annika Schreiber, Bruchköbel
4. Ron Neumaier, Advantage D
9. Michel Eger, Munsboro Mary Rose

USG Indoor Cross:
4. Julia Schwanbeck, Racolonia
5. Frederic Schwanbeck, Black VIP

Linsenhoff-Förderpreis, Reiterwettbewerb, 4. Abteilung:
1. Lilli Krüger, Tamino
3. Sam-Christopher Simon, Holstein’s Newcomer

In der kombinierten Mannschaftsspringprüfung konnte das Team um Ralf Eger einen 7. Platz erreiten. Wir gratulieren den erfolgreichen Reitern, ihren Ponies und Pferden sowie dem begleitenden Anhang zu diesen tollen Erfolgen!

BREITENSPORT
20.11.2011++++ Es gibt sie – und sie werden mehr: Die reitenden Senioren. Und zwar insbesondere die, die nicht bereits seit Kindesbeinen im Sattel sitzen, sondern sich erst nach Studium und Ausbildung ans und aufs Pferd gewagt haben. Die FN als Dachverband erkannte dies vor einigen Jahren und initiierte die FN-Hunterklasse. Gedacht für Wieder- und Späteinsteiger, die auf Turnieren mit Ambiente Ihr Können unter Beweis stellen wollen. Können, das oft mit viel zeitlichem Jonglieren zwischen Familie und Beruf erritten wurde - stellt diese Zielgruppe doch nicht die traditionellen Turnierreiter dar, die als Züchter, Ausbilder, Richter, Profis und ehrgeizige Jugendliche bzw. deren noch ehrgeizigeren Eltern die Basisprüfungen der ländlichen Turniere bestreiten. Allein aus diesem Grund mußten – und müssen immer noch – Veranstalter davon ausgehen, daß die erfolgreiche Etablierung dieser neuen Prüfungsform damit einhergeht, daß die „traditionellen Turnierreiter“ zunächst einmal Vorbehalte haben und damit, daß die Nennungen erst mal schleppend erfolgen. Schließlich muss unsere neue Zielgruppe ja zunächst ihren Reiterausweis beantragen und Grundkenntnisse im Umgang mit FN-Neon erwerben! Falsch ist die Tendenz, aus diesem Grund (geringe Nennungszahl) die Prüfung für immer jüngere und immer stärkere (sprich: höhere Leistungsklassen) Reiter/innen auszuschreiben. Dies schreckt die wirkliche Zielgruppe ab. Der Reitverein Am Stadtwald Essen beweist seit ein paar Jahren, daß man mit einem Turnier ausschließlich für Senioren Furore machen kann. In Hessen trägt nicht zuletzt das stetige Engagement des Reitsport-Teams am Tempel in Offenbach dazu bei, daß Seniorenprüfungen – hier Stilgeländeprüfungen mit teilweise über 40 Nennungen – gefragt sind. Auch der zunächst von Fred Forster eingeführte Hunter-Cup hatte bereits im 2. und 3. Jahr seiner Existenz genügend Nenner. Weniger dagegen genügend Veranstalter… Was auffällt, ist, daß Senioren-Initiativen in Form unterschiedlicher Clubs aus dem Boden sprießen. Angesichts der noch schwachen Akzeptanz am Markt ist es schade, daß diese nicht noch mehr kooperieren, sondern jeder sein Süppchen zu kochen scheint. Wenn die hessischen Senioren-Hunterreiter gemeinsam mit den hessischen Senioren-Dressurreitern und den hessischen Senioren-Springreitern (ja, die alle gibt es!!!) ein Turnier machen würden, müßte man für die abendliche Ü30-Party sicherlich keine gesonderte Werbung mehr machen.

PONYSPORT
Yvonne Hensel, Obfrau Ponysport im KRB Main-Kinzigtal e.V. meldet folgende Ergebnisse: Neben den in dieser Saison hocherfolgreichen jugendlichen Pony-Fahrern konnten sich am vergangenen Wochenende (25. September 2011) in Langenselbold folgende Reiter/innen beim Jugendchampionat des Kreisreiterbunds Main-Kinzigtal durchsetzen:

Dressur:
1. Sarah Beck
2. Julia Schneider
3. Michel Eger

Springen: wird nachgereicht.

Der Jugend-Cup ging - bereits  zum 6. Mal - an die Mannschaft der RSG Fallbachtal, Neuberg.

Die Ehrungen wurden von Uwe Weyland und Dieter Ertl vorgenommen. Herzlichen Glückwunsch!

VIELSEITIGKEIT
Eine hocherfolgreiche Veranstaltung hat der SV Hochland-Fischborn unlängst über die Bühne gebracht: Ein Vielseitigkeitsturnier mit der Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften der Pony-Vielseitigkeitsreiter. Hier die Presseresonanz.

JAGDREITEN
Der PSV Hessen lädt zur Verbandsjagd am 2. Oktober in Rembrücken.

DISTANZREITEN
Der 73-jährige Dieter Hannes wurde Hessenmeister über die 102-km Distanz. Herzlichen Glückwunsch!

BREITENSPORT
Am Wochenende vom 25.-27.Februar 2011 reiste Herr Michael Rohrmann zum Reit- und Fahrverein Bad Soden-Salmünster e.V. auf die Reitanlage „Schöner Bühl“ (Fam. Besser), um die Bewegungslehre nach Eckart Meyners zu unterrichten. Ziel der Übungen ist es, die für die Ausübung des Reitsports relevanten Muskeln  für den Körper nutzbar zu machen. Das geht nicht über den Kopf, sondern wird über das Unterbewusstsein erreicht. Welche Muskeln hierfür angesprochen werden müssen, ist für den Laien oft nicht erkennbar – aber für einen ausgebildeten Bewegungstrainer. Weiterhin wird durch die Übungen die Cross-Koordination gefördert, die für das Reiten so wichtig ist, da sie die unabhängige Koordination der verschiedenen Hilfen ermöglicht. Michael Rohrmann brachte den Teilnehmern bei diesem Lehrgang unter dem Motto „Besser sitzen = bessere Einwirkung, gesunde, motivierte Pferde“ das Bewegungskonzept nach Meyners näher und zeigte individuelle Übungen für eine bessere Einwirkung. Die Teilnehmer äußerten sich durchweg zufrieden und so wird es in regelmäßigen Abständen Trainings mit Michael Rohrmann in Bad Soden-Salmünster geben. (Julia Mühl).

BREITENSPORT
Einen Rallyetermin melden die Fahr- und Reitfreunde Haflingerhof Wolferborn. Die Reiterrallye findet am 19. Juni 2011 statt. Informationen gibt es auf der Homepage der Fahr- und Reitfreunde sowie direkt bei Yvonne Hensel unter Tel. 0170-2023520.

VIELSEITIGKEIT
Auf Initiative von Frau Martina Regenberg, 63517 Rodenbach, wurde die Geländestrecke auf dem Kinzigheimerhof reaktiviert. Jeden Donnerstag ab 18.00 Uhr wird dort ein Geländetraining angeboten, zu dem auch Fremdreiter eingeladen sind. Die Teilnahmegebühr für Fremdreiter beträgt 20,00 EUR (Std.). Auf Wunsch können auch individuelle Termine vereinbart werden. Weitere Informationen: www.kinzigheimerhof.de

BREITENSPORT
Am 29. und 30.05.2010 fand auf dem Haflingerhof Wolferborn der Lehrgang „Einführung in die Bodenarbeit & GHP“ unter Leitung von Dione Bork statt. 10 Teilnehmer mit den unterschiedlichsten Pferden übten sich im Dominanztraining und wurden mit schrecklichen Monstern (Planen, Bälle, Flatterbänder) konfrontiert. Am zweiten Tag meisterten alle TeilnehmerInnen den Parcours der GHP I unter Prüfungsbedingungen mit gutem Erfolg. Vielen Dank an Yvonne Hensel, die Ihre Anlage zur Verfügung stellte.

JAGDREITEN
Die Vogelsbergmeute lädt zum Jagdlehrgang ein: mehr Infos über die Einladung sowie die Anmeldung.

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